1931
Dr. Wilhelm Dandler kam zu der kleinen, unermüdlichen Gruppe der Gründer des Vereins hinzu. Er war damals schon als Fliegerarzt weit über die engeren Grenzen Nürtingens hinaus bekannt. Als Vorsitzender von 1931 bis 1933 war Georg Griesinger gewählt worden.
1932/1933
Das zweite Schulflugzeug, die "Stadt Nürtingen", wurde gebaut. Baubeginn war in einem kleinen Raum in der Vendelaustraße, vollendet wurde die "Stadt Nürtingen" in einem Schuppen in der alten Ziegelei. Eine ganze Reihe von Segelflugprüfungen konnte mit diesem Flugzeug an der Teck abgelegt werden.
1934
Unter dem Vorsitzenden Albert Schweizer wurde auf dem Feßmannschen Platz eine Werkstatt eingerichtet und der Übungssegler "Wildschütz" gebaut.
Die FAG vor ihrer Werkstatt
Durch das öffentliche Interesse und den Zustrom neuer Mitglieder war es möglich, Maschinen zu kaufen, die ein leichteres Arbeiten ermöglichten. Diplomingenieur Walter Schöck wurde Flugleiter. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zuzuschreiben, daß der Flugsport in unserer engeren Heimat einen großen Aufschwung nahm.
1935
Auch durch seine Initiative war es möglich, am Ostermontag 1935 auf den Wiesen zwischen Oberboihingen und Zizishausen einen Großflugtag durchzuführen. Im Gartenhaus der Taubstummenschule wurde der Bau des Schulflugzeugs Grunau 9 begonnen und in einer Werkstatt des Lockschen Fabrikgebäudes vollendet. Dieses Flugzeug erhielt den Namen des berühmten Fliegers Oswald Boelcke. Ein gestiftetes Leistungsflugzeug kam zu den selbstgebauten Übungsflugzeugen hinzu und vervollständigte den Flugzeugpark. In diesem Jahr wurde die FAG Nürtingen als Ortsgruppe in das NSFK eingegliedert. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die weitere Entwicklung.
1945
Fast schien es, als sei das Ende des Zweiten Weltkriegs auch das Ende des Segelflugs. In Deutschland, dem Geburtsland dieses schönen Sports. Wertvolles Fluggerät wurde zerstört und jegliche fliegerische Tätigkeit verboten.
© 2002, Letzte Änderung: 25.07.2002