1959/1960
Hermann Heller stiftete dem Verein einen Hochleistungssegler vom Typ Ka 6, und Frau Heller vollzog die Taufe am 30. April 1960. Der Täufling erhielt den Namen "Hertha". Bei der Modellbaugruppe ging die Leitung an Hermann Kotz über.
1961
Dr. Dandler erreichte mit der Ka 6 im Februar 1961 in Fayence (Südfrankreich) eine Startüberhöhung von 6700 m und erfüllte damit eine Bedingung für das goldene Leistungsabzeichen der Segelflieger. An seinem 70. Geburtstag wurde er mit der goldenen Ehrennadel des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands ausgezeichnet. Der nunmehrige Umfang des Flugzeug- und Fahrzeugparks - der Verein besaß fünf Segelflugzeuge, einen Lkw mit Startwinde, einen Pkw als Seilrückholfahrzeug und mehrere Transportanhänger - verlangte eine Vergrößerung der Werkstatt. Im Frühjahr 1961 ist dies durch die Eigenleistungen der Vereinsmitglieder erfolgt. Im Sommer 1961 beteiligte sich der Verein als Mitveranstalter eines Großflugtags auf der Hahnweide.
1962
Am 8. August 1962 startete Dr. Dandler zu einem beabsichtigten 300-km-Überlandflug. In der Nähe von Merklingen stürzte er aus ungeklärten Gründen tödlich ab; ein schwerer Verlust für den Verein, dessen Vorsitzender und unermüdlicher Förderer er stets gewesen war. Am 14. September 1962 erfolgte die Wahl von Ernst Schulmeister und Heinz Weber zum Ersten und Zweiten Vorsitzenden.
1963
Im Lauf des Jahres wurden das Grunau Baby IIb und der L-Spatz 55 verkauft und zwei Hochleistungssegler Ka 6 bestellt.
1964
Am 12. April 1964 konnte die erste der beiden Maschinen im Hof der Stadthalle auf den Namen "Dr. Dandler", und am 3. Oktober 1964 im Rahmen eines Fliegerballs die zweite auf den Namen "Nürtingen" getauft werden.
Taufe der Nürtingen
1965
Emil Stoll erhielt im Mai "Das Diplom Otto Lilienthal" für langjährige treue Mitarbeit im Dienste des Deutschen Luftsports vom Deutschen Aero-Club e.V.
1966
Der Doppelsitzer vom Typ Bergfalke, inzwischen zwölf Jahre alt, wurde durch einen Doppelsitzer in Metallbauweise, Typ Blanik, ersetzt. Herr Hubert Heller taufte das Flugzeug auf den Namen seines Vaters Hermann Heller. Bei der anschließenden Feier im Gasthaus Vier Jahreszeiten wurde Herrn Hubert Heller die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
1967
Die Zunahme des Sportflugverkehrs und die Nähe des Fluggeländes Hahnweide zur Kontrollzone des Stuttgarter Flughafens erforderten die Ausrüstung aller Flugzeuge mit Funkgeräten und für die Mitglieder die Erlangung des Sprechfunkzeugnisses. Nur durch die seit 1964 übernommenen Lohnarbeiten für heimische Betriebe der Metallindustrie und durch die Opferbereitschaft der Mitglieder war es immer wieder möglich, den finanziellen Anforderungen gerecht zu werden.
1968
Im kleinen Rahmen wurde in der Gaststätte Waldheim das vierzigjährige Vereinsjubiläum gefeiert.
1969
Hermann Wenzelburger löste den langjährigen Fluglehrer des Vereins, Rolf Graf, in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit ab. Unser Blanik wurde zum Filmstar. Mit Peter Alexander, Theo Lingen, Heintje und unserem Blanik wurden Aufnahmen für den Spielfilm "Hurra, die Schule brennt" gemacht.
© 2002, Letzte Änderung: 25.07.2002