Die praktische Ausbildung
Das beste an der Ausbildung zum Segelflieger ist, daß es sofort mit der Praxis los geht. Schon am ersten Tag wird man, nach einer kurzen Einweisung, erste Flüge mit dem Fluglehrer unternehmen. Den Windenstart und die Landung wird er am Anfang übernehmen.
vor dem Windenstart
die Grundlagen
Als erstes gilt es die drei Ruder des Flugzeuges im Geradeaus- und im Kurvenflug koordinieren zu lernen. Wenn man das beherrscht, wird das Starten und Landen geübt.
Flugschüler bei der Landung
Termikflüge
In längeren Termikflügen lernt man das Flugzeug sicher zu steuern. Dabei gewinnt man Höhe, indem man in Aufwinden kreist. Diese kann man danach wieder abgleiten. Nun ist man in der Lage, sich auch mal weiter vom Flugplatz zu entfernen.
Sicherheit
In der Ausbildung wird Sicherheit groß geschrieben. Die Reaktion in Gefahrensituationen, wie zum Beispiel der Seilriß beim Windenstart oder das Trudeln, wird trainiert. Der Fluglehrer erklärt wie man hier reagieren muß und übt die entsprechenden Verfahrensweisen mit einem. Beherrscht man diese, so kann nichts passieren. Vorher darf niemand allein fliegen.
allein fliegen
Nach etwa 60 bis 80 Starts ist es dann soweit - man darf zum ersten mal allein fliegen. Zuerst ist man etwas nervös, aber nach dem Abheben ist die Aufregung plötzlich weg - ein überwältigendes Gefühl. Jetzt macht das Fliegen erst richtig Spaß. :-)
© 2002, Letzte Änderung: 28.01.2009